Rheuma

Rheuma – Ursachen, Symptome und natürliche Lösungen

Rheuma ist ein unspezifischer Begriff, der sich auf verschiedene Krankheitsbilder bezieht, die Gelenke, Knochen, Knorpel, Muskeln, Bänder, Sehnen und Bindegewebe betreffen.

Jeden Tag machen wir eine Vielzahl von kleinen Bewegungen, die wir nicht wahrnehmen, bis die ersten Schmerzen auftreten. Im Laufe unseres Lebens „reisen“ wir mit unseren Beinen zweimal um die Welt und unsere Gelenke sind einer enormen Belastung ausgesetzt. Glücklicherweise können wir zu ihrem Wohlergehen beitragen. Es ist möglich, unsere Muskeln und Gelenke von außen zu schützen, aber wir können sie auch „von innen“ pflegen. Die ganzheitliche Lösung von A.Vogel eröffnet interessante Möglichkeiten für die symptomatische Linderung von Muskelbeschwerden und Gelenkschmerzen.

Ursachen

 Im Bereich „Rheuma“ sind Krankenblätter der letzte Schrei. Die Ursachen sind so zahlreich, dass sie noch wenig erforscht sind. 

Sie umfassen:

– schlechte Gewichtsverteilung

– Verschleißerscheinungen an den Gelenken

– erbliche Faktoren

– schlecht konsolidierte Frakturen

– Bänder- und Sehnenverletzungen

– angeborene Fehlbildung eines Gelenks

– Andere rheumatische Erkrankungen sind auf Stoffwechsel- oder Immunprobleme – zurückzuführen oder haben einen entzündlichen Ursprung.

-Auch Virusinfektionen und bestimmte Darmbakterien stehen im Verdacht, Rheuma zu verursachen.

In der Regel verläuft die Krankheit chronisch und verursacht eine Entzündung der Gelenke, die zu deren Zerstörung führen kann.

Die häufigsten rheumatischen Erkrankungen:

– Osteoarthritis

– degenerative Gelenkerkrankungen

– Gicht

– rheumatoide Arthritis

– Weichteilrheumatismus – Fibromyalgie

Die Möglichkeiten der Phytotherapie:

 Bei den meisten Patienten können medikamentöse Therapien nie die Gesamtheit der Schmerzen behandeln. Der Bedarf an ergänzenden Produkten ist also groß, aber die Patienten nehmen sie oft nicht in Anspruch, weil sie glauben, mehr Medikamente mit ihren möglichen Nebenwirkungen einnehmen zu müssen. In der Regel reicht eine isolierte Maßnahme oder ein einzelnes Mittel nicht aus, um eine erste Besserung zu erreichen: Es muss ein ganzes, individuelles Therapiekonzept angewendet werden. In diesem Fall stellen phytotherapeutische Produkte (mit Heilpflanzen) eine ebenso natürliche wie wirksame Therapiemöglichkeit dar.

Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)

 Eine Heilpflanze, die ihre Krallen gegen Osteoarthritis ausfährt. Sie blüht von hellrosa bis dunkelrosa im Herzen der Kalahari-Wüste in Südafrika und ist an ein Klima angepasst, in dem das Thermometer mittags über 40 °C anzeigt und die Winter kalt und sehr trocken sind. Die Tugenden dieser Heilpflanze sind in der westlichen Forschung seit Jahren bekannt. Die aus dieser Pflanze gewonnenen Produkte haben nachweislich eine entzündungshemmende Wirkung, sind gut verträglich, haben kaum Nebenwirkungen und stehen nicht in Wechselwirkung mit anderen Medikamenten.

Harpagophytum ist bei chronisch rheumatischen Prozessen empfehlenswert und hilft, unsere Lebensqualität auf gesunde und natürliche Weise zu verbessern.

Arnika (Arnica montana)

 Für viele Menschen ist Arnika eine „Erste-Hilfe-Pflanze“, die zur Heilung aller „Pupas“ eingesetzt wird. Heute sind sich alle Experten einig: Arnika spielt eine wichtige Rolle bei der Therapie von rheumatischen Muskel- und Gelenkschmerzen.

Ein hochkonzentriertes Arnikagel bekämpft nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen des Rheumas. Es wird in allen Fällen eingesetzt, in denen es darum geht, die Entstehung von Entzündungen und damit von Schmerzen erfolgreich zu bekämpfen.

Einige ergänzende Ratschläge

Wärme:

Wenn die Gelenke unter chronischen Entzündungen leiden, kann Wärme die Schmerzen lindern und den Stoffwechsel und die Blutzirkulation anregen. Voll- und Teilbäder mit Hilfe von Arnika, Heublumen, Schlammpackungen.

Kälte:

Bei akuten Entzündungen der Gelenke wirkt Kälte schmerzlindernd, abschwellend und entzündungshemmend. Tauchen Sie die schmerzenden Stellen in Wasser ein (mit oder ohne Eis). Kalt zubereitete Umschläge auf der Basis von Aluminiumacetat, Frischkäse oder Heilerde. Anwendung von gefrorenen Tüchern oder Gel Packs, die im Gefrierschrank aufbewahrt werden.

Körperliche Bewegung:

Wenn der Aufbau von Muskelmasse unter professioneller Anleitung erfolgt, ist es laut einer finnischen Studie möglich, die Schmerzen zu verringern (bis zu 67%) und die Knorpelzerstörung durch Bewegung zu halbieren. Außerdem wird der Knorpel durch die kontrollierte Bewegung der Gelenke mit den erforderlichen Nährstoffen versorgt.

– Aqua-Fitness

– Schwimmen

– Radfahren

– Gehen

– Krafttraining

– Ernährung

Entzündungen gehen Hand in Hand mit dem Auftreten großer Mengen freier Radikale. Zur Bekämpfung dieser freien Radikale werden dann Antioxidantien benötigt. Der Tagesbedarf an Antioxidantien (zB. Vitamin C, E, Selen, Zink usw.) wird durch fünf tägliche Portionen Obst oder Gemüse gedeckt. Es wird empfohlen, sich so vegetarisch wie möglich zu ernähren und so wenig Fleisch wie möglich zu essen, da es Arachidonsäure enthält, die die entzündungsfördernden Stoffe verstärkt.

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